Dienstag, 21. Januar 2014

Kommando "Sitz!" bzw. "Sit!"

Hilfsmittel:
  • besondere Leckerlis
  • oder das Lieblingsspielzeug
Ich arbeite immer mit einem verbalen Kommando und einem Handzeichen, was zum Vorteil hat, dass der Hund später auch ohne Worte das gewünschte Kommando ausführt.
Zunächst sollte darauf geachtet werden, dass der Hund während des Trainings nicht abgelenkt wird.

In der Ruhe liegt die Kraft! Deshalb sollte der Trainer stets ruhig und bestimmt ins Training gehen :)

Jill ist ein Hund der sich, immer wenn sie auf etwas wartet, schon von sich aus hinsetzt. Dies habe ich mir zum Vorteil gemacht.

Sobald Jill sich hinsetzt gebe ich das Kommando "Sit!" und als Sichtzeichen zeige ich ihr den erhobenen Zeigefinger. Dann bekommt sie ein Leckerli oder ihr Spielzeug geworfen.
Indem ich es werfe, bringe ich sie in eine andere Haltung und sie muss sich erst wieder setzen, um an ihre gewünschte Belohnung zu kommen.

Sollte sich der Hund nicht hinsetzen, kann man das Leckerli, in der Hand mit dem Sichtzeichen, über den Kopf des Hundes halten. Um es zu fixieren muss der "Lehrling" seinen Kopf heben und setzt sich meist automatisch hin.
Genau in dem Moment, wo der Po den Boden berührt, wird das Kommando ausgesprochen und der Hund belohnt.



Im nächsten Schritt muss Jill ein paar Sekunden in der Sitzposition verbleiben. Die Belohnung erfolgt also verzögert. Nach und nach verlängere ich die Zeitspanne.

Nun trainiere ich unter Ablenkung. Bei uns helfen da besonders unsere Katzen, andere Familienmitglieder, die ihrem gewohnten Alltag nachgehen, Besucher oder ich arbeite mit beiden Hunden zusammen.

Jetzt Ist es an der Zeit, das Training an verschiedenen Orten zu festigen. Etwa draußen beim Gassigehen, an einer vielbefahrenen Straße,zu Besuch bei Freunden und Verwandten, etc.

Wenn das schon gut klappt, belohne ich sie nur noch bei jedem zweiten Mal, dann nur noch ab und zu. Stattdessen lobe ich sie verbal oder mit einer Streicheleinheit.
So gewöhne ich ihr die Leckerli wieder ab, denn sie soll ihre Kommandos später als selbstverständlich ansehen und ausführen.


Viel Spaß und Erfolg!

Erziehung im Welpenalter

Für jeden verantwortungsbewussten Hundebesitzer sollte eine sorgfältige Grunderziehung selbstverständlich sein. So wird das Risiko, dass der Hund sich selbst oder andere gefährdet, auf ein Minimum reduziert. Außerdem hat ein gut erzogener Hund den großen Vorteil von Freiheit. Denn auch ohne Leine ist er kontrollierbar und kann somit fast überall hin mitgenommen werden.

Einige Erziehungsmaßnahmen fließen automatisch in den Alltag mit dem neuen Vierbeiner ein.
Kommandos wie: "Pfui!", "Nein!", "Lass es!" oder "OK!" sind an der Tagesordnung. Es sollte aber dringend darauf geachtet werden, dass ähnliche Begriffe nicht durcheinander gebracht werden. Deshalb ist es auch am sinnvollsten, wenn in der ersten Zeit nur eine maximal zwei Bezugspersonen die Erziehung übernehmen.


Kommando "Sitz!" - bei uns "Sit!"


Jill muss auch noch viel lernen. Deshalb werde ich hier auf diesen Seiten dokumentieren, wie wir detailliert trainieren und welche Kommandos wir dazu benutzen.
Damit möchten wir auch anderen helfen und Anregungen geben.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Training mit euren Fellnasen...




Jill 23 Wochen

















Jill 21 - 22 Wochen








Samstag, 4. Januar 2014

Jill 20 Wochen (5 Monate)










Happy New Year 2014!



Silvester haben wir in kleinem ruhigen Kreis mit beiden Hunden verbracht.

Einen Tag vorher sind wir zum "Böller-Training" in die Felder gegangen. Mein Sohn hat ein paar Knaller losgelassen und beide Hunde haben super reagiert. Goofy hat es ignoriert und die kleine Jill wäre am liebsten zu den glitzernden Funken hingelaufen.

Am Silvesterabend so gegen 20:30 Uhr bin ich nochmal für eine halbe Stunde mit den Hunden Gassi gegangen. Unterwegs trafen wir eine Frau, dessen Golden Retriever vor den Knallern auf der Flucht war, während Frauchen am anderen Ende der Leine hinterhereilte. Meine Beiden gingen ganz entspannt spazieren, was bei einer Gruppe älterer Leute, die uns entgegenkamen, für Gelächter sorgte.

Als das neue Jahr eingeläutet wurde und es draußen immer lauter wurde, war Jill mit ihrem Schweineschwänzchen total abgelenkt und hat überhaupt nichts mitbekommen. Auch Goofy hat nur drei mal angeschlagen und hat es sich dann auf seinem ruhigen Platz im Flur gemütlich gemacht.


Erstes Weihnachtsfest

Die Feiertage waren ein bisschen stressiger, als der Alltag zu Hause. Wir feiern immer mit der Familie bei meinen Eltern.
Diesmal hatte der Tannenbaum unten vorsorglich keinen Weihnachtsschmuck.

Wir hatten beide Hunde dabei. Aber Jill war der Star!
Alle kümmerten sich um sie, hatten Angst, dass sie vielleicht ihr Geschäft drinnen verrichten würde und machten somit den Hund noch nervöser, als er schon war. Ständig redete jemand auf sie ein und Leckerchen gab es im Überfluss. Die Hunde haben das natürlich genossen :)




Die Bescherung war genauso aufregend für die Hunde, wie für uns. Überall flog das Geschenkpapier rum und alle redeten durcheinander und freuten sich über ihre Geschenke.
Als dann das Weihnachtsmenü auf dem Tisch stand lagen beide Hunde auf ihrem Platz und knabberten an ihren Schweineohren.
Der Heilige Abend ging ruhiger zu Ende, als er begonnen hatte.

Auch die beiden Tage danach verliefen so ähnlich. Erst Trubel, dann mit mehr Ruhe.
Wir hoffen, ihr hattet auch ein schönes Weihnachtsfest mit euren Fellnasen!