Samstag, 26. Oktober 2013

Der Welpenlaufstall

In den ersten fünf Tagen sollte Jill sich zunächst nur an das Wohnzimmer gewöhnen. Ich versperrte ihr den Weg durch die Tür mit einem großen Stück Pappe. Dort konnten die Katzen rüber springen und der alte Goofy war so schlau, es an die Seite zu schieben, was natürlich auch bedeutete, dass ich die Tür immer wieder versperren musste.
In dieser Zeit kaufte ich ihr auch einen Welpenlaufstall aus Nylon und ihre eigene Transporttasche. Statt sie an eine Box zu gewöhnen, wollte ich sie an den Laufstall gewöhnen. Deshalb nimmt sie dort auch immer brav ihre Mahlzeiten ein. Ich stellte die Tasche, geöffnet, mit hinein, um sie an ihren eigenen Platz zu gewöhnen.



Wenn wir Verwandte oder Bekannte besuchen würden, hätte sie so immer ihr eigenes Bettchen dabei, so meine Überlegung. Immer wenn ich merkte, dass sie müde wurde, legte ich sie dort hinein, machte den Laufstall zu und ließ sie darin schlafen. Wenn sie wach wurde ließ ich die kleine Quengelbacke nicht sofort raus. Ich wartete ein paar Minuten und in einem ruhigen Moment, in dem sie gerade nicht wimmerte, machte ich die Türen auf. Jedesmal versuchte ich diese Wartezeit etwas zu verlängern. Nur ganz ohne quengeln geht es heute, nach 3 Wochen, immer noch nicht.



Wir arbeiten weiter daran, mit dem Ziel, dass Jill eines Tages wenn sie doch mal ohne uns zu Hause bleiben muss, für einige Stunden in ihrer Höhle ohne zu wimmern bleiben kann.