Montag, 25. November 2013

Jill mit 8 Wochen

Jill noch an ihrem Geburtsort



Im alten Zuhause



adoptiert



in unserer Pet-Transporttasche



süß geträumt



Babys brauchen viel Schlaf



In Goofy's Bett



tiefenentspannt



Erster gemeinsamer Tierarztbesuch

Als Jill zu uns kam hatte sie gerade mal ihre erste Impfe und eine Wurmkur hinter sich. Von der Impfe ist eine riesige Beule am linken Hinterschenkel geblieben, die erst nach einer Woche wieder verschwand.

Am 31.Oktober, Jill war gerade 12 Wochen alt, hatten wir unseren ersten gemeinsamen Tierarzttermin. Es standen einige Fragen offen, denn Jill hatte sich anders entwickelt, als erwartet. So hatte sie pro Woche fast doppelt soviel zugenommen, als es für einen Chihuahua üblich ist. Ihre Ohren waren noch nicht aufgestellt und die Rute trug sie nach unten. Sie war sehr groß und schlank und ihr Fell wurde auch kürzer als gedacht. Kurz, sie sah aus wie ein kleiner schwarzer Mini-Labrador. Sie war ein kleines Überraschungspaket. Ob sie wohl wirklich ein reinrassiger Chihuahua ist?



Ich hatte das alles schon in der Tierarztpraxis telefonisch angekündigt und dort konnten sie es kaum erwarten Jill endlich kennenzulernen. Zwei Tage vor unserem Termin holte ich schon mal die Wurmkur für Jill, Goofy und unsere Katzen ab. Es war notwendig alle einmal zu entwurmen.
Als wir dort ankamen, fanden die Tierarzthelferinnen sie so süß und eine rief von weitem:"Ach, ist das der kleine Mini-Labrador?" Eine Andere nahm Jill sofort auf den Arm und lief mit ihr in ein Behandlungszimmer um sie zu wiegen. Jill brachte dort stolze 1,3 kg auf die Waage. Meine Küchenwaage zu Hause zeigte schon 1.465 g an. Alle waren erstaunt und waren der Meinung, dass sie nicht reinrassig sein kann. Außer einem Impfausweis hatte ich keine Papiere, da wir sie aus einem Privathaushalt gekauft hatten, die aber versicherten, dass Jill reinrassig ist. Die beiden Frauen hatten mir auch die angebliche Mutter, einen 3 kg schweren langhaar Chihuahua in der Farbe sable gezeigt die allerdings, weil es ihr erster Wurf war, angeblich kein Interesse an ihren Jungen hatte. Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich die Mutter war.

Endlich stand unser Termin zur Impfe an. Die Tierärzte meines Vertrauens sind ein Ehepaar. Also nicht wundern wenn im Laufe der Zeit mal Frau Doktor und mal Herr Doktor hier erwähnt werden :)

Wir durften direkt in den Behandlungsraum gehen und Jill wurde zuerst gewogen. Da sie sehr zappelig ist war es gar nicht so einfach, die Waage abzulesen. Sie brachte ca. 1.350 g auf die Waage, zu Hause waren es am Morgen 1.575 g. 
Als die Ärztin kam, fragte sie gleich ob Jill reinrassig ist. Sie glaubte nämlich auch nicht daran. Die allgemeine Untersuchung verlief sehr gut. Die kleine Prinzessin war kerngesund. Jill bekam ihre Impfe gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose. Mit der Tollwutimpfung wollten wir noch warten. Meine Maus schrie einmal kurz und flüchtete sich nach dem Pieks in meine Arme. 
Ich entschied mich sie auch direkt chippen zu lassen, was meiner Süßen so gar nicht gefiel. Dafür hatte sie dies nun hinter sich. Ich bekam den EU Heimtierausweis ausgestellt und sie wurde direkt bei Tasso angemeldet. Dann durfte Jill in ihre Tasche und darüber war sie sehr froh. 



Was das Gewicht anging, sollte ich so weiter füttern wie bisher. Die Prinzessin bekam 55 g/Tag Trockenfutter Select Gold. Mittlerweile habe ich die Ration aber auf 60 g/Tag angehoben. Leckerlis werden vom Futter abgezogen, damit die Gewichtszunahme besser zu kontrollieren ist.
Die Ohren werden wohl hängend bleiben und wie sich Jill weiterentwickelt bleibt abzuwarten.

Ich sprach auch mit der Ärztin über Kastration. Da wir noch einen Jack-Russel-Rüden von fast 15 Jahren haben, stellte sich mir die Frage, ob man ihm das noch antun oder lieber eine Frühkastration bei Jill vornehmen sollte. Eine weitere Überlegung war, dass Jill ein kleiner Hund bleibt und immer die Gefahr lauert, dass sie nicht doch irgendwann ein größerer Rüde decken könnte, was natürlich fatale Folgen mit sich ziehen würde.
Auf unseren Rüden habe ich immer sehr geachtet, dass er nicht einfach eine Hündin decken konnte. Doch meiner Erfahrung nach sind die wenigsten Hundehalter vorausschauend und handeln oft zu langsam oder sogar unüberlegt. Nicht selten musste ich fremde Hunde in ihre Schranken weisen, obwohl der Hundehalter am anderen Ende der Leine stand.
Aus diesem Grunde haben wir bzw. ich mich dazu entschieden, Jill mit ca. 6 Monaten kastrieren zu lassen.
Ich weiß, die Meinungen gehen hier weit auseinander, aber man muss auch immer die Umstände beachten und Entscheidungen Anderer respektieren. Nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile sehen, die so ein Eingriff mit sich bringt. Und ich kann nur sagen, dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Schon vor der Anschaffung von Jill habe ich mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt, Erfahrungen ausgetauscht, viel darüber gelesen und mit verschiedenen Tierärzten gesprochen.

Doch bevor es so weit ist, muss Jill Anfang Dezember erstmal noch ihre dritte Impfung bekommen.




Sonntag, 24. November 2013

Truthahn-Pralinen

Zutaten:

100 g      Vollkornmehl (Maismehl, Dinkelmehl etc.)
100 ml   Milch
1               Ei
1 Dose    Truthahnfleisch (oder Frühstücksfleisch)
1 EL        Olivenöl (kaltgepresstes Öl)


Zubereitung:

Backofen auf 180°C vorheizen.
Ei, Truthahnfleisch und Olivenöl in einer Schüssel pürieren.
Nun das Mehl langsam hinzugeben und mit dem Mixer (Knethaken) verrühren.
Nach und nach Milch zugeben bis der Teig zu einer geschmeidigen Masse wird.
Kleine maulgerechte Kügelchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.
Bei 180°C ca. 25-40 Minuten im Backofen backen.
Auskühlen lassen.
Fertig!

Eignen sich auch gut als Leckerli beim Training.


Aufbewahrung:
Am besten bewahrt man die Plätzchen in einer Keksdose auf.
Bitte nicht luftdicht verpacken, da sich sonst durch die restliche Feuchtigkeit in den Plätzchen Schimmel bilden kann.

Haltbarkeit:
8-12 Wochen
Je länger und härter die Plätzchen ausgebacken werden, desto länger sind sie haltbar.

Thunfisch-Bissen

Zutaten:

150 g     Maismehl (Vollkornmehl)
    1          Ei
1 Dose   Thunfisch in eigenem Saft
1 EL       Lachsöl (kaltgepresstes Öl)


Zubereitung:

Backofen auf 180° vorheizen.
Thunfisch mit eigenem Saft, Ei mit Schale und Lachsöl in einer Schüssel pürieren.
Nun das Maismehl langsam dazugeben und mit dem Mixer verkneten bis der Teig eine geschmeidig-feste Konsistenz hat.
Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und mit Ausstechförmchen, Schnapsglas, Eierbecher etc. ausstechen oder in die gewünschte Form schneiden.
Die Bissen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C für 45-55 Minuten im Backofen backen.
Auskühlen lassen.
Fertig!


Aufbewahrung:
Am besten bewahrt man die Plätzchen in einer Keksdose auf.
Bitte nicht luftdicht verpacken, da sich sonst durch die restliche Feuchtigkeit in den Plätzchen Schimmel bilden kann.

Haltbarkeit:
8-12 Wochen
Je länger und härter die Plätzchen ausgebacken werden, desto länger sind sie haltbar.


Haferflocken-Käse Kekse

Zutaten:

       200 g   Dinkelmehl (Vollkornmehl)
          25 g   Haferflocken
          25 g   Butter oder Margarine
             1      Ei
1/2 Tasse  Wasser
         1  EL  Olivenöl (kaltgepresstesÖl)
          40 g   geriebenen Käse


Zubereitung:
Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter mit dem Ei cremig schlagen.
Mehl, Haferflocken und Käse langsam dazugeben.
Zwischendurch immer wieder etwas Wasser hinzugeben, bis der Teig geschmeidig wird.
Teig ca. 5mm dick ausrollen und mit Ausstechförmchen, kleinem Glas, Eierbecher etc. ausstechen oder wie gewünscht zuschneiden.
Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180°C für 20-30 Minuten im Backofen backen.
Kekse auskühlen lassen.
Fertig!


Aufbewahrung:
Am besten bewahrt man die Plätzchen in einer Keksdose auf.
Bitte nicht luftdicht verpacken, da sich sonst durch die restliche Feuchtigkeit in den Plätzchen Schimmel bilden kann.

Haltbarkeit:
8-12 Wochen
Je länger und härter die Plätzchen ausgebacken werden, desto länger sind sie haltbar.

Einfache Leberwurst-Plätzchen

Zutaten:

  20 g    Haferflocken
100 g    Vollkornmehl
100 g    Leberwurst
100 ml  Milch

Zubereitung:

Zuerst den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Haferflocken werden zuerst gut mit dem Mehl vermischt und dann mit der Leberwurst und der Milch zu einem festen Teig verknetet.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche wird der Teig ca. 5 mm dick ausgerollt. Nun mit kleinen Ausstechförmchen, Schnapsgläsern oder Eierbechern kleine Plätzchen ausstechen oder den Teig in kleine Streifen schneiden.
Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech dicht an dicht (sie gehen nicht auf) legen und bei 180°C für ca. 25-30 Minuten backen.
Anschließend auskühlen lassen.
Fertig!

Aufbewahrung:
Am besten bewahrt man die Plätzchen in einer Keksdose auf.
Bitte nicht luftdicht verpacken, da sich sonst durch die restliche Feuchtigkeit in den Plätzchen Schimmel bilden kann.

Haltbarkeit:
8-12 Wochen
Je länger und härter die Plätzchen ausgebacken werden, desto länger sind sie haltbar.

Weihnchten ist nicht mehr weit...

...damit eure Hunde die Adventszeit auch genießen können und für euch ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt, stelle ich euch hier meine gesammelten Backrezepte für Weihnachtshundeplätzchen, Hundekuchen, Dogpralinen, Leckerlis und Co. zur Verfügung.

Einige Rezepte habe ich schon selbst ausprobiert und ich kann nur sagen, dass sie sehr gut bei Hunden aber auch bei Katzen ankommen, selbst wenn diese etwas wählerisch sein sollten. Ob mit Leberwurst, Thunfisch, Truthahnfleisch oder einfach vegetarisch mit Käse,Karotten, Äpfeln etc. für jeden ist etwas dabei.

Natürlich dürft ihr die Rezepte auch das ganze Jahr über backen ;)

Kleiner Tipp:
In kleinen durchsichtigen Tütchen mit Schleife verpackt eignet sich das Backwerk als wunderbares Mitbringsel für eure tierischen Freunde :)

Nun wünsche ich euch viel Spaß und gutes Gelingen beim Backen für eure Lieblinge!


Dienstag, 19. November 2013

Update: Stubenreinheit

Heute ist Jill genau 15 Wochen alt. Es klappt schon immer besser mit der Stubenreinheit.
Nach wie vor gehe ich mit ihr alle 2-3 Stunden vor die Tür und Jill verrichtet ihre kleinen und großen "Geschäfte". Da Welpen ihre Blase aber erst zwischen dem 5. und dem 7. Monat vollständig kontrollieren können, muss sie zwischendurch auch noch manchmal.



Seit ca. 2 Wochen steht nun ihre Welpentoilette draußen auf dem Balkon. Jill meldet sich fast immer und läuft zur Balkontür, die dann auch schnell geöffnet werden muss. Sie sucht ihre Toilette auf und löst sich dort. Wenn sie wieder reinkommt wird sie von mir ordentlich gelobt.
In manchen Situationen, z.B. wenn wir in einem anderen Raum und somit weit von der Balkontür entfernt sind und sie etwas abgelenkt ist, geht trotzdem noch manchmal was daneben.

Wenn ich sie direkt dabei erwische sage ich schimpfend "No!" zu ihr und bringe sie auf ihr Welpenklo. Wenn ich die Pfütze zu spät entdecke, wische ich sie kommentarlos weg und putze mit Essigreiniger hinterher.

Wenn wir noch etwas Geduld haben, wird dieses Problemchen bald gelöst sein ;)