Am 31.Oktober, Jill war gerade 12 Wochen alt, hatten wir unseren ersten gemeinsamen Tierarzttermin. Es standen einige Fragen offen, denn Jill hatte sich anders entwickelt, als erwartet. So hatte sie pro Woche fast doppelt soviel zugenommen, als es für einen Chihuahua üblich ist. Ihre Ohren waren noch nicht aufgestellt und die Rute trug sie nach unten. Sie war sehr groß und schlank und ihr Fell wurde auch kürzer als gedacht. Kurz, sie sah aus wie ein kleiner schwarzer Mini-Labrador. Sie war ein kleines Überraschungspaket. Ob sie wohl wirklich ein reinrassiger Chihuahua ist?
Ich hatte das alles schon in der Tierarztpraxis telefonisch angekündigt und dort konnten sie es kaum erwarten Jill endlich kennenzulernen. Zwei Tage vor unserem Termin holte ich schon mal die Wurmkur für Jill, Goofy und unsere Katzen ab. Es war notwendig alle einmal zu entwurmen.
Ich hatte das alles schon in der Tierarztpraxis telefonisch angekündigt und dort konnten sie es kaum erwarten Jill endlich kennenzulernen. Zwei Tage vor unserem Termin holte ich schon mal die Wurmkur für Jill, Goofy und unsere Katzen ab. Es war notwendig alle einmal zu entwurmen.
Als wir dort ankamen, fanden die Tierarzthelferinnen sie so süß und eine rief von weitem:"Ach, ist das der kleine Mini-Labrador?" Eine Andere nahm Jill sofort auf den Arm und lief mit ihr in ein Behandlungszimmer um sie zu wiegen. Jill brachte dort stolze 1,3 kg auf die Waage. Meine Küchenwaage zu Hause zeigte schon 1.465 g an. Alle waren erstaunt und waren der Meinung, dass sie nicht reinrassig sein kann. Außer einem Impfausweis hatte ich keine Papiere, da wir sie aus einem Privathaushalt gekauft hatten, die aber versicherten, dass Jill reinrassig ist. Die beiden Frauen hatten mir auch die angebliche Mutter, einen 3 kg schweren langhaar Chihuahua in der Farbe sable gezeigt die allerdings, weil es ihr erster Wurf war, angeblich kein Interesse an ihren Jungen hatte. Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich die Mutter war.
Endlich stand unser Termin zur Impfe an. Die Tierärzte meines Vertrauens sind ein Ehepaar. Also nicht wundern wenn im Laufe der Zeit mal Frau Doktor und mal Herr Doktor hier erwähnt werden :)
Wir durften direkt in den Behandlungsraum gehen und Jill wurde zuerst gewogen. Da sie sehr zappelig ist war es gar nicht so einfach, die Waage abzulesen. Sie brachte ca. 1.350 g auf die Waage, zu Hause waren es am Morgen 1.575 g.
Als die Ärztin kam, fragte sie gleich ob Jill reinrassig ist. Sie glaubte nämlich auch nicht daran. Die allgemeine Untersuchung verlief sehr gut. Die kleine Prinzessin war kerngesund. Jill bekam ihre Impfe gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose. Mit der Tollwutimpfung wollten wir noch warten. Meine Maus schrie einmal kurz und flüchtete sich nach dem Pieks in meine Arme.
Ich entschied mich sie auch direkt chippen zu lassen, was meiner Süßen so gar nicht gefiel. Dafür hatte sie dies nun hinter sich. Ich bekam den EU Heimtierausweis ausgestellt und sie wurde direkt bei Tasso angemeldet. Dann durfte Jill in ihre Tasche und darüber war sie sehr froh.
Was das Gewicht anging, sollte ich so weiter füttern wie bisher. Die Prinzessin bekam 55 g/Tag Trockenfutter Select Gold. Mittlerweile habe ich die Ration aber auf 60 g/Tag angehoben. Leckerlis werden vom Futter abgezogen, damit die Gewichtszunahme besser zu kontrollieren ist.
Die Ohren werden wohl hängend bleiben und wie sich Jill weiterentwickelt bleibt abzuwarten.
Ich sprach auch mit der Ärztin über Kastration. Da wir noch einen Jack-Russel-Rüden von fast 15 Jahren haben, stellte sich mir die Frage, ob man ihm das noch antun oder lieber eine Frühkastration bei Jill vornehmen sollte. Eine weitere Überlegung war, dass Jill ein kleiner Hund bleibt und immer die Gefahr lauert, dass sie nicht doch irgendwann ein größerer Rüde decken könnte, was natürlich fatale Folgen mit sich ziehen würde.
Auf unseren Rüden habe ich immer sehr geachtet, dass er nicht einfach eine Hündin decken konnte. Doch meiner Erfahrung nach sind die wenigsten Hundehalter vorausschauend und handeln oft zu langsam oder sogar unüberlegt. Nicht selten musste ich fremde Hunde in ihre Schranken weisen, obwohl der Hundehalter am anderen Ende der Leine stand.
Aus diesem Grunde haben wir bzw. ich mich dazu entschieden, Jill mit ca. 6 Monaten kastrieren zu lassen.
Auf unseren Rüden habe ich immer sehr geachtet, dass er nicht einfach eine Hündin decken konnte. Doch meiner Erfahrung nach sind die wenigsten Hundehalter vorausschauend und handeln oft zu langsam oder sogar unüberlegt. Nicht selten musste ich fremde Hunde in ihre Schranken weisen, obwohl der Hundehalter am anderen Ende der Leine stand.
Aus diesem Grunde haben wir bzw. ich mich dazu entschieden, Jill mit ca. 6 Monaten kastrieren zu lassen.
Ich weiß, die Meinungen gehen hier weit auseinander, aber man muss auch immer die Umstände beachten und Entscheidungen Anderer respektieren. Nicht nur die Vorteile, sondern auch die Nachteile sehen, die so ein Eingriff mit sich bringt. Und ich kann nur sagen, dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Schon vor der Anschaffung von Jill habe ich mich lange mit diesem Thema auseinandergesetzt, Erfahrungen ausgetauscht, viel darüber gelesen und mit verschiedenen Tierärzten gesprochen.
Doch bevor es so weit ist, muss Jill Anfang Dezember erstmal noch ihre dritte Impfung bekommen.

